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Folge 30·Ziele & Manifestation

Richtig Ziele setzen — so wird 2026 zu deinem besten Jahr

Korinna Söhnholz4 Min. Lesezeit

Ich möchte dir heute alles zeigen, was ich seit Jahren mache, um meine Ziele zu erreichen. Nicht immer genau so, wie ich es geplant hatte – aber alle großen Dinge in meinem Leben sind Wirklichkeit geworden. Meine Beziehung, mein Unternehmen, meine Gesundheit.

2026 ist energetisch ein Einser-Jahr: Neuanfang, Neuausrichtung, ein guter Stern für alles, was jetzt beginnt. Nutze diese Energie.

1. Keine Ziele bedeutet kein Ziel

Wer keine Ziele hat, sitzt im Auto, ohne zu wissen, wohin die Fahrt gehen soll. Du wirst fahren – aber irgendwo ankommen, das nicht du gewählt hast.

Wenn wir keine Ziele setzen, leben wir unbewusst das Lebensmodell unserer Eltern weiter. Das habe ich selbst erlebt: Mit zweiundzwanzig habe ich gemerkt, dass sich die Geschichte meiner Eltern in meinem Leben wiederholte – in der Partnerschaft, im Selbstwert, in allem.

„Wenn du Ziele hast, kannst du vom Lebensmodell deiner Eltern abweichen. Das war der Beginn von allem für mich."

Der erste Schritt: Nimm ein weißes Blatt und schreib auf, was du dir wünschst, wenn alles möglich wäre. Keine Einschränkungen durch Familie, Job oder Geld. Geh dazu das Lebensrad durch: Gesundheit, Partnerschaft, Freundschaften, Job, Finanzen.

Sei dabei ehrlich über den Ist-Zustand. Nur wer anerkennt, wo er steht, kann eine echte Neuausrichtung starten.

2. Erst Ruhe, dann Ziele – warum Stress und Pläne nicht zusammenpassen

Ziele zu setzen und sie zu erreichen setzt voraus, dass du nicht gestresst bist. Im Kampf- und Fluchtmodus siehst du nur Probleme, suchst nach schnellen Lösungen und verlierst die langfristige Perspektive.

„Erst wenn du ruhig bist in dir, öffnet sich dein Blick. Dann siehst du die Zeichen, die das Leben dir schickt."

Wie du in diese innere Ruhe kommst, ist individuell: Herzatmung, Meditation, ein Spaziergang, Sport. Finde deinen Weg. Und dann, wenn du ruhig bist, frag dich: Wenn alles möglich wäre, wie hätte ich mein Leben wirklich gern?

Geh dabei immer ins Gefühl. Ich merke meine großen Ziele daran, dass ich Schmetterlinge im Bauch bekomme – wie verliebt sein. Dieses Kribbeln zeigt mir: Ja, das will ich wirklich.

3. Fehler gehören dazu – und sind dein größtes Lernfeld

2025 war für mich ein schwieriges Jahr. Mein Vater ist gestorben, ich habe meine Grenzen überschritten, bin in alte Muster zurückgefallen, habe meine Routinen vernachlässigt. Und trotzdem: Ich sehe das nicht als Scheitern.

„Von meinen Erfolgen habe ich wenig gelernt. Von meinen Fehlern alles."

Durch diesen Fehler habe ich Vertrauen in mein Team gelernt, das das Unternehmen am Laufen hielt, während ich nicht da sein konnte. Ich habe gelernt loszulassen und meinem Sohn mehr zuzutrauen. Ich habe erlebt, wer wirklich für mich da ist.

Die Frage, die ich mir immer stelle: Was würde ich beim nächsten Mal anders machen? Genau daraus entsteht ein Wenn-dann-Plan – ein konkreter Plan B, der mich auf Kurs hält, wenn Plan A nicht funktioniert.

  • Wenn ich beim nächsten Mal Süßigkeiten in der Hand habe: sofort weitergeben, weil ich weiß, bei mir klappt „nur ein Stück" nicht
  • Wenn der nächste volle Tag nicht geplant ist: Mahlzeiten vorbereiten und mitbringen, statt auf Unvorhergesehenes zu hoffen
  • Wenn ich merke, dass ich wieder für alle da sein will, obwohl mein Glas leer ist: erst das eigene Glas füllen

Und wenn es mal nicht klappt: kein Drama. Einfach am nächsten Morgen neu anfangen.

4. Das Gefühl als Kompass – und der Schritt, der folgen muss

Ziele setzen bedeutet nicht nur, etwas aufzuschreiben. Es bedeutet, in das Gefühl einzutauchen, wie es sich anfühlt, wenn du dein Ziel erreicht hast. Und dieses Gefühl jeden Morgen neu zu aktivieren.

„Wie fühlt es sich an, wenn alle Beziehungen wirklich erfüllt und bedingungslos sind? Wenn mein Körper stark und gesund ist? Ich tauche jeden Morgen in dieses Gefühl ein."

Schreib dir deine Ziele auf, mach sie zum Handyhintergrund, bau sie in deine Morgenroutine ein. Und dann: Welcher konkrete Schritt bringt dich als nächstes näher dran?

„Ein Ziel ohne konkreten Schritt ist nur ein Wunsch. Das Gefühl ist der Motor – aber der Plan ist das Lenkrad."

Bleib dran. Prüfe regelmäßig: Bin ich noch auf Kurs? Was hat mich davon abgebracht? Passe deinen Plan an, wenn etwas nicht funktioniert. Denn Pläne dürfen variabel sein – das Ziel nicht.

Das Universum hat bei mir in allen Lebensbereichen, die ich angegangen bin, nicht nur erfüllt – es hat übererfüllt. Das wünsche ich dir für 2026 von ganzem Herzen.

Nimm dir heute ein weißes Blatt und schreib deine Ziele auf – für alle Lebensbereiche. Und schreib mir Ende des Jahres, was sich verwirklicht hat. Ich freue mich riesig, mich mit dir zu feiern.

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Deine Korinna — die Osteopathin für Körper, Geist und Seele