Folge 42·Selbstzweifel & Transformation
Der Schmerz der verpassten Identität — und warum er dein größter Kompass ist
Korinna Söhnholz4 Min. Lesezeit
Kennst du das Gefühl, da draußen gibt es eine Version von dir, die du nie geworden bist – und das tut irgendwie weh?
Du siehst sie manchmal. In einem Moment, wo du dich traust zu träumen. Oder wenn dich jemand fragt, was du eigentlich wirklich willst. Und dann – schwups – ist sie wieder weg.
Sarah nennt das den Schmerz der verpassten Identität. Und sie sagt: Genau dieser Schmerz ist nicht dein Problem. Er ist dein Kompass.
In dieser wundervollen Folge habe ich Sarah zu Gast – Coach, Buchautorin und Gründerin der Mindful-Masters-Coaching-Ausbildung. Was sie mir erzählt hat, hat mich wirklich bewegt. Und ich bin mir sicher: Dich auch.
1\. Von der Plattenfirmenchefin zur Coach – Sarahs Geschichte
Sarah hat nicht immer das gemacht, was sie heute macht. Sie war Deutschlands erste Plattenfirmenchefin mit Kind. Klingt glamourös – war es auch. Und war es nicht.
Denn während sie nach außen alles im Griff hatte, hat sie innerlich schon lange etwas anderes gefühlt. Etwas, das sie nicht ignorieren konnte.
„Du musst nicht warten, um gut zu dir zu sein. Du musst nicht warten, um mit dem anzufangen, was dir hilft.“ – Sarah
Ihre Reise begann nicht mit einem großen Knall, sondern ganz leise – mit Meditation, damals noch ohne Instagram, ohne Podcast, ohne irgendeine Community. Alleinerziehend, Baby auf dem Arm, volles Chaos im Leben. Und genau dort hat sie gefunden, was ihr wirklich geholfen hat.
Und das Schönste daran? Sie hat nicht von heute auf morgen alles hingeschmissen. Sie hat zweigleisig gefahren, sich Sicherheit gegeben, den Raum geschaffen. Und irgendwann – bei einer goldenen Schallplatte, die ihr plötzlich nichts mehr bedeutete – wusste sie: Es ist Zeit.
2\. Was eine gute Coaching-Ausbildung wirklich ausmacht
Coach ist kein geschützter Begriff. Das heißt: Jede darf sich so nennen. Und genau das macht die Auswahl so schwer.
Sarah erklärt, worauf du wirklich achten solltest – egal ob du eine Ausbildung suchst oder einfach einen Coach für dich:
- Stellt sich die Person komplett in deinen Dienst – oder geht es irgendwie immer um sie?
- Begegnet sie dir auf Augenhöhe – oder fühlst du dich klein gemacht?
- Will sie dich in deine Unabhängigkeit führen – oder immer ein bisschen abhängig halten?
„Mein Bestreben ist es, die Menschen in ihre Unabhängigkeit zu führen. Im besten Fall brauchst du mich gar nicht mehr.“ – Sarah
Das finde ich so wunderschön und so ehrlich. Und es ist für mich ein ganz klares Zeichen, wer wirklich gut ist in dem, was er oder sie tut.
3\. Die Mindful-Masters-Coaching-Ausbildung – was steckt dahinter?
Sarahs Ausbildung heißt Mindful-Masters-Coaching-Ausbildung – und der Name sagt schon alles. Sie verbindet fundiertes Coaching-Handwerkszeug mit echter Achtsamkeit. Meditation, Visualisierung, Selbsterfahrung. Live, online, in kleinen Gruppen.
Was mich besonders berührt hat: Ab dem ersten Tag lernst du, Räume zu halten. Für andere – aber auch für dich selbst.
„Wir wissen vielleicht nicht, was die Lieblingspizza der anderen ist. Aber wir wissen, was sie wirklich bewegt.“ – Sarah
Du entwickelst in der Ausbildung dein eigenes Repertoire an Meditationen und Visualisierungen. Du arbeitest an deiner eigenen Geschichte. Du findest dein Thema – das, zu dem du Menschen begleiten möchtest. Und du gehst danach raus mit allem, was du brauchst: Tools, Handbuch, Sicherheit.
Dauer: knapp ein halbes Jahr, zehn Wochenenden live online, in kleinen Gruppen. Start: Oktober. Und das Schönste: Es gibt immer zuerst ein persönliches Gespräch. Keinen Knopf drücken und kaufen. Einen echten Menschen, der mit dir redet.
4\. Dein nächster Schritt – Sarahs Tipp für alle Suchenden
Sarahs wichtigste Botschaft in dieser Folge ist gleichzeitig die berührsamste. Sie spricht über Frauen, die das Gefühl haben, irgendwo da draußen wartet eine Version von ihnen, die sie nie geworden sind.
„Guck dahin, was würdest du gerne sein? Diese Version ist nicht verpasst. Du kannst sie dir holen. Sie ist schon da – nur noch nicht integriert.“ – Sarah
Und dann kommt ihr Tipp, den sie jeder Frau mitgeben würde, die gerade auf der Suche nach sich selbst ist:
Nicht weggucken. Nicht den Schmerz der verpassten Identität übersehen. Sondern hingucken. Und dann einen kleinen Schritt machen. Nur einen.
- Ruf deine beste Freundin an und erzähl ihr, was du dir wirklich wünschst.
- Lies ein Buch über das Thema, das dich zieht.
- Buch dir ein Gespräch – mit Sarah, mit jemandem, dem du vertraust.
- Hör noch mal in diese Folge rein. Und lass es wirken.
Du bist nicht zu spät. Du bist genau richtig.
Hör am besten gleich in die Folge rein – Sarahs Geschichte und ihr Tipp am Ende haben mich wirklich tief berührt.
Mehr über Sarah Desai: ihr Buch „Heute hör ich auf zu zweifeln", die Mindful-Masters-Ausbildung, ihre Website, ihr Podcast The Mindful Sessions und Instagram.
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Deine Korinna — die Osteopathin für Körper, Geist und Seele