Alle Artikel

Folge 40·Nervensystem & Heilung

Von unsichtbar zu sichtbar — wie Martina durch Körperarbeit, den Feeling-Good-Kurs und Kuscheltherapie endlich sie selbst wurde

Korinna Söhnholz4 Min. Lesezeit

Stell dir mal vor: Du gehst in ein Restaurant, möchtest zahlen – und kriegst keinen Ton raus. Nicht weil du zerstreut bist. Sondern weil Sichtbarkeit für dich gefühlt immer Gefahr bedeutet hat. Seit Kindheitstagen.

Genau das war Martinas Realität. Fast 45 Jahre lang.

In der aktuellen Podcast-Folge von Wissen hilft heilen hat sie mir ihre Geschichte erzählt – mit einer Offenheit und Ehrlichkeit, die mich wirklich bewegt hat. Und ich bin mir sicher: Irgendwo in dieser Geschichte wirst auch du dich wiederfinden.

1\. Immer klein, immer leise, immer unsichtbar

Martina ist die Jüngste von vier Geschwistern. Ihre Eltern ließen sich scheiden, und der erste Mann ihrer Schwester übernahm eine väterliche Rolle – doch der war irrsinnig schnell beleidigt. Egal was Martina als Kind sagte, es war irgendwie falsch.

Die logische Konsequenz: Sie wurde still. Immer stiller. Immer kleiner.

„Es ist egal, was ich sage – es ist alles falsch.“ Das hat sich durch mein ganzes Leben gezogen.

Fast täglich Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Kieferschmerzen, Augenschmerzen. Der Körper in Dauerspannung. Und tief drinnen das Gefühl: Ich bin nicht gut genug. Ich bin die Kleine. Alle anderen sind besser als ich.

Kommunikation in der Beziehung? Schwierig. Grenzen setzen? Keine Chance. Sich melden, wenn man was braucht? Undenkbar.

2\. Das fehlende Puzzleteil – wie der Feeling-Good-Kurs alles verändert hat

Martina hat sich nicht einfach ergeben. Sie hat schon vor dem Feeling-Good-Kurs jahrelang mit dem Körper gearbeitet – Bewegung, Gläubensätze, innere Arbeit. Vieles hat sich gedreht. Aber ein Teil hat noch gefehlt.

Dann hat sie mich zufällig auf Social Media entdeckt. Hat sich für einen Workshop angemeldet. Und war sich sofort sicher: Das muss ich machen.

„Du erklärst die Dinge – vor allem das Nervensystem – so gut, dass auch ich es verstehe.“

Genau das ist mir so wichtig. Wissen, das wirklich landet. Kein kompliziertes Fachwissen, das du nach der Stunde vergisst – sondern echtes Verstehen, was in deinem Körper passiert und warum.

Im Feeling-Good-Kurs hat Martina endlich verstanden, warum die Übungen so wichtig sind. Nicht nur für Muskeln und Faszien – sondern für das Nervensystem, den Vagusnerv, die Regulation. Und das hat alles verändert.

Heute macht sie die Übungen jeden Morgen nach dem Aufstehen. Und jeden Abend vor dem Schlafen – egal wie spät es ist. Sie nimmt sich Zeit für sich. Wirklich. Auch wenn ihr Mann schon mit dem Frühstück wartet.

„Alleine das Zuhören in den Zooms hat schon so viel gebracht. Weil du da Parallelen zu dir selbst entdeckst – und die sind einfach so wertvoll.“

3\. Kuscheltherapie – was steckt wirklich dahinter?

Martina macht heute selbst etwas Wundervolles: Sie ist Kuscheltherapeutin. Und bevor du jetzt die Augenbrauen hochziehst – nein, das hat rein gar nichts mit Sexualität zu tun.

Es geht um achtsame, bedingungslose Berührung. Um eine Stunde voller Aufmerksamkeit – nur für dich. Darum, zu lernen, was du willst und was du nicht willst. Grenzen zu spüren und zu setzen. Deinen Körper wieder kennenzulernen.

„Wann hat man das schon – eine ganze Stunde, in der es nur um dich geht?“

Viele Frauen wissen gar nicht, wie sehr ihnen Berührung fehlt. Und wie viel Widerstand noch da ist, wirklich berührt zu werden – richtig, bewusst, liebevoll. Martina sagt: Wenn sie alle durchkuscheln könnte, gäbe es keine Kriege mehr.

Und weißt du was? Ich glaube ihr.

4\. Was du aus Martinas Geschichte mitnehmen kannst

Martinas Geschichte zeigt einmal mehr, wie eng Körper, Geist und Seele miteinander verbunden sind. Nackenschmerzen und Schüchternheit. Daueranspannung und das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Das ist kein Zufall – das ist Körpersprache.

Und ihr Lieblingssatz bringt es auf den Punkt:

„Es ist wie es ist – aber es wird, was du daraus machst.“

Verantwortung übernehmen. Annehmen, was gerade ist. Und dann das Beste draus machen. Das klingt einfach. Und ist gleichzeitig eines der mutigsten Dinge, die ein Mensch tun kann.

Martina ist heute auf Augenhöhe. Mit sich selbst und mit anderen. Sie weiß, was sie kann. Sie traut sich – endlich – gesehen zu werden.

Und das Schöne daran: Es ist nie zu spät.

♥ Nicht zu spät, um alte Muster zu erkennen.

♥ Nicht zu spät, um zu verstehen, was dein Körper dir sagen will.

♥ Nicht zu spät, um endlich du selbst zu sein.

Hör am besten gleich in die Folge rein – ich verspreche dir, du wirst dir diese Episode mehr als einmal anhören wollen.

Wenn du tiefer einsteigen möchtest: Trag dich für den nächsten SoulBody Workshop für 0 € ein oder abonniere meine Sonntagspost.

Deine Korinna — die Osteopathin für Körper, Geist und Seele